Kurt Eisner – Gustav Landauer – Erich Mühsam – Ernst Toller

9. November 2018 bis 30. Juni 2019

Aus Anlass des 100. Jubiläums der Novemberrevolution in Bayern findet ab 9. November 2018 in der Monacensia im Hildebrandhaus die Sonderausstellung „Dichtung ist Revolution“ statt. Zu den politisch-gesellschaftlichen Errungenschaften dieser Revolution zählen unter anderem die Demokratie, das Frauenwahlrecht oder der 8-Stunden-Tag. Im Fokus stehen vier zentrale Schriftsteller und Dichter, die sich für das Ende des Ersten Weltkrieges einsetzten und sich entschlossen, für Demokratie und Menschlichkeit einzutreten. Kurt Eisner, Gustav Landauer, Erich Mühsam und Ernst Toller lenken dabei den Blick zunächst auf die Frage nach dem Verhältnis von Literatur und Politik. Sie alle wollten auf ihre Weise durch politisches Handeln und durch schriftstellerische Tätigkeit die Ideale einer freien und gleichberechtigten Gesellschaft umsetzen. Darüber hinaus wird die gesamte Thematik auch in einen größeren historischen Zeitraum eingebettet, der die Jahre von 1910 bis in die Zeit des Nationalsozialismus umfasst. 

Das MPZ bietet zur Ausstellung ein Programm für Schulklassen an.
Die Klassen haben die Gelegenheit, sich historisch fundiert mit der Thematik auseinanderzusetzen. Zugleich bietet sie die Möglichkeit, über unser heutiges Verständnis von Demokratie und Freiheit nachzudenken. 

Ein zur Ausstellung erscheinendes „Kleines Wörterbuch der Revolution“, das sich vornehmlich an Schülerinnen und Schüler richtet, kann dabei sowohl historische Hilfestellung sein als auch als Anregung zur Diskussion über zentrale Werte unserer demokratischen Gesellschaft verstanden werden.

Details und Anmeldung

Abbildung: © Münchner Stadtarchiv