Mehr als nur Sport. GymnAsia in der Antike

Bei der MPZ-Führung für Schulklassen durch die Sonderausstellung Mehr als nur Sport. GymnAsia in der Antike im Museum für Abgüsse klassischer Bildwerke lernen wir die verschiedenen Facetten des griechischen Gymnasions kennen: Was unterscheidet heutigen Sport von dem in der Antike? Wie schaute es mit der Hygiene aus? Wie war ein Gymnasion aufgebaut? Was trieben die Philosophen dort? Wie müssen wir uns die Götterverehrung auf dem Sportplatz vorstellen? Wer zahlt für das alles? Und was ist eigentlich mit den Mädchen?

Die Führung ist für alle weiterführenden Schulen geeignet und wird entsprechend in Methode und Inhalt angepasst. 

Das Gymnasion, die Sport- und Ausbildungsstätte junger Männer, war ein zentraler Ort der griechischen Stadt. Der Begriff leitet sich von γυμνóς (gymnos = nackt) ab, denn die Griechen betrieben Sport unbekleidet. Im Gymnasion trainierten Kinder und Jugendliche, berühmte Athleten übten für Wettkämpfe und junge Männer bereiteten sich für ihren Militärdienst vor. Doch das Gymnasion diente nicht nur dem Sport. Philosophen wie Platon und Aristoteles hielten sich dort auf und fanden unter den Trainierenden ihre Schüler. Aber auch die Götter kamen nicht zu kurz. Insbesondere Herakles als Schutzgott der Athleten und Hermes wurden verehrt. Sie hatten oft eigene Kulträume im Gymnasion.





Abbildungsnachweis: Plakat der Ausstellung „Mehr als nur Sport. Gymnasia in der Antike“ © Museum für Abgüsse klassischer Bildwerke