Deutschlehrkräfte aus aller Welt zu Besuch im Museum Brandhorst
- Einblicke
- Veröffentlicht am Freitag, 25. September 2026

Kunst kennt keine Grenzen – sie schafft Räume für Begegnung, Austausch und neue Perspektiven.
Was könnte dies besser veranschaulichen als ein gemeinsamer Besuch im Museum Brandhorst? Deutschlehrkräfte aus verschiedenen Ländern der Welt kamen auf Einladung des Goethe-Instituts in München zusammen, um u.a. die Sammlung des Museums zu entdecken, Methoden des Deutschlernens in Verbindung mit Kunst kennenzulernen und zugleich miteinander ins Gespräch zu kommen. Bei einer abwechslungsreichen Führung durch das Museumspädagogische Zentrum standen ausgewählte Werke der modernen und zeitgenössischen Kunst im Mittelpunkt. Dabei wurde schnell deutlich: Kunst eröffnet Zugänge, die über Sprache und kulturelle Grenzen hinausreichen, und bietet zugleich vielfältige Impulse für den Deutschunterricht.
Die Vielsprachigkeit der Lehrkräfte ließ die abschließende Idee zu einem absoluten Höhepunkt werden. Die Gedichte auf den Werken des Künstlers Cy Twombly im Rosensaal konnten flugs in über zehn Sprachen übersetzt werden.
Es wurde ein Fest der Sprachen, jeder las seine Zeilen vor - auf Arabisch, Vietnamesisch, Italienisch, Französisch, Chinesisch, Polnisch, Ukrainisch, Griechisch, Suaheli, Japanisch. Die Lehrkraft aus Armenien konnte sogar ein Rosengedicht singen!
Wo Menschen aus verschiedenen Kulturen zusammenkommen, entstehen neue Perspektiven – Kunst kann dabei eine gemeinsame Sprache sein. Begegnungen dieser Form sollte es viel öfter geben!
Wir danken dem Goethe-Institut für die Initiative und freuen uns auf kommende gemeinsame Veranstaltungen.